Geistliches Wort (Archiv) | ||
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Fortsetzung (aus dem Kirchenjahr 2010/2011) Fortsetzung (aus dem Kirchenjahr 2009/2010) Fortsetzung (aus dem Kirchenjahr 2008/2009) Fortsetzung (aus dem Kirchenjahr 2007/2008) Fortsetzung (aus dem Kirchenjahr 2006/2007) Fortsetzung
(aus dem Kirchenjahr 2005/2006) Geistliches Wort zum 6. Sonntag der Osterzeit Aufruf der deutschen Bischöfe zur Katholikentagskollekte 2012 „Einen neuen Aufbruch wagen“ – unter diesem Leitwort werden sich vom 16. bis 20. Mai 2012 zehntausende Gläubige in der Kurpfalzmetropole Mannheim zum 98. Deutschen Katholikentag treffen. Dieser Katholikentag soll von Gottesdiensten, Gebeten und Glaubensgesprächen geprägt sein. Er soll innerkirchlich Impulse, Orientierung und Kraft geben und auf diese Weise Mut machen zu geistlicher Erneuerung und zu einem neuen Aufbruch in unserer Kirche und in unserer Gesellschaft. So soll der Katholikentag zugleich „Zeitansage“ werden, die den Weg in die Zukunft im Blick hat. Hierzu gehört das Bemühen um eine neue Kultur des Aufeinanderhörens und Voneinanderlernens. Die Prägung Mannheims als eine Stadt des intensiven Dialogs zwischen Menschen unterschiedlichster Herkunft, Religion und Lebensgestaltung bietet hierfür hervorragende Rahmenbedingungen. Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken und das Erzbistum Freiburg laden Sie alle herzlich ein, zum Katholikentag nach Mannheim zu kommen. Der Katholikentag ist jedoch nicht nur die Sache derer, die persönlich daran teilnehmen. Er ist auch ein Ausdruck der Mitverantwortung aller Katholikinnen und Katholiken für Kirche und Gesellschaft. Deshalb sollten auch jene, die nicht in Mannheim mit dabei sein können die Möglichkeit nutzen, zum Gelingen dieses wichtigen Ereignisses für die katholische Kirche in Deutschland beizutragen. Ihr Gebet ist dafür ein wichtiger Baustein. Helfen Sie darüber hinaus durch eine großzügige Spende mit, dass der Katholikentag Zeugnis unseres christlichen Glaubens werden kann, das in die Gesellschaft ausstrahlt. Für das Erzbistum München und Freising
Geistliches Wort zum 5. Sonntag der Osterzeit Eingeladen zum Fest des Glaubens Dieser Satz begleitete in diesem Jahr 46 Kinder auf dem Weg zu ihrer ersten heiligen Kommunion.
Geistliches Wort zum 4. Sonntag der Osterzeit Am 4. Ostersonntag wird weltweit für Berufungen zum Priestertum und zum geweihten Leben gebetet. Papst Paul VI. führte den „Weltgebetstag für geistliche Berufe" 1964 ein. Ich? „Ausgerechnet ich!“ – dachte ich mir, als ich in den Computer blickte. Ein dicker rot umrandeter Kasten schaute mich an. „Du hast gewonnen!“ hieß es dort. „Du wurdest ausgewählt unter 100.000 …“ – „Ja, ja“, dachte ich mir. „Ist schon recht! Lasst mich nur in Ruhe mit dem Zeug!“ – ein Klick, und die Sache war erledigt. Ich? „Ausgerechnet ich!“ dachte ich mir, als mich im Jahr 2003 in einem irisch Pub in Dublin ein Studienfreund ansprach: „Sag mal, Sara, hast Du noch nie darüber nachgedacht, ins Kloster zu gehen?“ Diese Frage ließ sich nicht einfach „wegklicken“. Sie ließ mich nicht mehr in Ruhe. Immer wieder dieser Gedanke: Ich?? Ins Kloster gehen?? Was will Gott eigentlich von mir? Wäre das der „Hauptgewinn“? Wenn Gott ruft, was dann? Dieser „Ruf“ muss nicht immer spektakulär sein. Mit "Zum Beispiel: Du!"ist jeder gemeint.
Geistliches Wort zum 3. Sonntag der Osterzeit
OSTERN – jeden Tag Immer dort, wo ein Stein voll Hass wo ein Stein voll Gewalt wo ein Stein voll Zweifel da ist ein kleines bisschen Auferstehung.
Geistliches Wort zum 2. Sonntag der Osterzeit Thomas macht einen Punkt
Bei Jesus punkten, Du, Thomas, Wir sind punktgleich mit dir: Dein Berührungspunkt mit Jesus
Geistliches Wort zu Ostern Christus ist erstanden – er lebt! Der Stein ist weggewälzt vom Grab Jesu. Wenn wir sagen, es ist genug, Der Stein ist weggewälzt, Wir wünschen Ihnen ein frohes und gesegnetes Osterfest Ihre
Geistliches Wort zu Palmsonntag Karfreitag Das Geschehen des Karfreitags begleitet eine eindrückliche liturgische Feier: Um 15 Uhr (die neunte Stunde am Tage, der Überlieferung nach die Sterbestunde Christi) wird in den schmucklosen Raum der Kirche in völliger Stille eingezogen. Dies erinnert uns an die Entblößung Jesu, an seine Ohnmacht und sein Ausgeliefertsein. Das Ausstrecken auf den Boden und das Hinknien zu Beginn der Liturgie bringt auch unser Ausgeliefertsein vor Gott zum Ausdruck. Bitte bringen Sie zur Verehrung des Kreuzes am Karfreitag eine Rose mit.
Geistliches Wort zum 5. Fastensonntag Aufruf der deutschen Bischöfe "Die Palmsonntagskollekte trägt dazu bei, Mittel für den schwierigen Dienst der Kirche in dieser Region bereitzustellen. Den Christen soll geholfen werden, menschenwürdig in ihrer Heimat zu leben und ihre Marginalisierung in der Gesellschaft zu überwinden." Der diesjährige Leitgedanke "Wir – Christen im Heiligen Land" macht deutlich, wie vielfältig und zugleich wechselseitig das Engagement ist. Einerseits sind wir aufgerufen, Israelis und Palästinenser auf ihrem Weg zum Frieden zu begleiten. Anderseits brauchen nicht nur die Christen im Heiligen Land unsere Hilfe, sondern auch wir in Deutschland brauchen die Kraft und den missionarischen Geist, der an den Heiligen Stätten seinen Ursprung hat. Die Palmsonntagskollekte erwächst aus der Verantwortung aller Christen für das Heilige Land, das auch für uns Heimat ist. Mit einer großzügigen Spende am Palmsonntag stärken wir unsere Brücke in das Heilige Land. Eine Brücke, die Hoffnung, Verbindung und Austausch schenkt. Helfen Sie mit! Ludwig Sperrer, Pfr.
Geistliches Wort zum 4. Fastensonntag Aufruf der deutschen Bischöfe zur Fastenaktion Misereor 2012 am kommenden Sonntag ist Misereor-Sonntag. Das Leitwort unserer Fastenaktion lautet: „Menschenwürdig leben. Kindern Zukunft geben!“ Kinder in den
(Opfer-Tütchen zum Zweck der Einlage Ihrer Spende für die Ausstellung einer Spendenbescheinigung liegen hier bei oder an den Schriftenständen auf)
Geistliches Wort zum 3. Fastensonntag In der ersten Lesung hören wir heute den sog. „Dekalog“ aus dem Buch Exodus, meist kurz die „10 Gebote“ genannt, die Gott Mose am Sinai offenbart. Das Bild vorne zeigt mit einem Augenzwinkern, wie schwer Mose an den Steinplatten mit diesen 10 Geboten trägt und die wartenden Israeliten sehen nun ganz und gar nicht glücklich aus. Aber die „10 Gebote“ wollen keine einschränkenden Verbote, sondern Lebens-angebote Gottes sein, um die umfassende Freiheit, die uns Gott geschenkt hat, zu bewahren.
Die 10 Gebote sind 10 Lebensan-gebote Gottes. Lassen wir uns von Gott immer wieder in die Freiheit führen, nehmen wir seine Lebensangebote an. Lassen wir uns auch immer wieder seine befreiende und versöhnende Nähe und Liebe schenken, wo wir sein Angebot ausgeschlagen haben - nicht nur jetzt in der Fastenzeit.
Geistliches Wort zum 2. Fastensonntag Aus aktuellem Anlass: Fasten mit Aug` und Ohr „In der Fastenzeit werden die Altäre nicht geschmückt. - So steht es in den liturgischen Anweisungen zur Gestaltung der Fastenzeit. Eine gute Seele in der Pfarrei meint z.Zt. wohl, dass der Pfarrer mal wieder zu geizig ist, um der Mesnerin Geld für Blumen zu geben, und stellte deshalb schon zum wiederholten Male selbst mitgebrachte Blumen auf die Seitenaltäre. Ich danke natürlich zu aller erst mal für diese Geste, bitte aber den-/diejenige/n aus oben genanntem Grund, keine Blumen mehr mitzubringen und selber aufzustellen (auch wegen Verschmutzungsgefahr der Altardecken). Wenn in der Fastenzeit äußere „Klang-Farben“ Das Fasten mit den Sinnen: Ich bin mir sicher, dass ein/e jede/r von uns seinen/ihren ganz eigenen Weg findet, um diese Übung des Fastens auch über den Sonntagsgottesdienst hinaus im Alltag und während der Woche fortzusetzen. Dann werden an Ostern unsere Sinne um so mehr offen sein für die Wirklichkeit der Auferstehung Christi, und die Klänge und Farben unseres Lebens mit Gott in einem bereiten Herzen neu erfahren können.
Geistliches Wort zum 1. Fastensonntag Wissenswertes zur „Fastenzeit“ Die 40-tägige christliche Fastenzeit beginnt am Aschermittwoch und endet am Karsamstag. Seit dem 5. Jhd. rückte während der Vorbereitung auf Ostern das Fasten in den Mittelpunkt. Da am Sonntag – dem „Tag des Herrn“ – nicht gefastet werden durfte und der Sonntag daher nicht als Fast-Tag gezählt wurde, ist der Beginn der Fastenzeit im 6./7. Jhd. vom sechsten Sonntag vor Ostern auf den vorhergehenden Mittwoch, den Aschermittwoch, vorverlegt worden. Die Dauer der Fastenzeit leitet sich vom biblischen Bericht über eine 40-tägige Gebets- und Fastenzeit her, die Jesus nach seiner Taufe im Jordan auf sich nahm.
Geistliches Wort zum 7. Sonntag im Jahreskreis Im Zug suche ich mir gerne einen Platz, wo ich in Fahrtrichtung sitze, um nicht rückwärts fahren zu müssen. Nicht weil mir da schlecht wird, sondern wegen dem Blick aus dem Fenster. Denn beim Rückwärts fahren, sehe ich nur das, an dem der Zug schon vorbei gefahren ist. Beim Vorwärts fahren, sehe ich, was auf mich zukommt, kann den Blick mitschweifen lassen. Manche Menschen leben ihr Leben so „rückwärtsgewandt“: Die heutige Lesung ermutigt uns: Es geht nicht um Vergangenheitsvergessenheit. Aus der Geschichte, auch aus meiner persönlichen Lebensgeschichte kann man lernen. Doch der Philosoph Sören Kierkegaard schreibt: „Verstehen kann man das Leben rückwärts; leben muss man es aber vorwärts!“ Es ist die Einladung, den Blickwinkel zu ändern; im Zug des Lebens nach vorn, statt nach hinten zu schauen; nicht rückwärts gewandt zu leben, sondern die Zeichen des Neuen zu entdecken, wie z.B. die Vorboten des Frühlings unter dem Schnee. In der Lesung heißt es: „Seht her, nun mache ich etwas Neues.“ Wo will in meinem Leben etwas neu werden? Wo zeigen sich Vorboten davon? Es gilt Ausschau zu halten und alten Ballast loswerden – dazu lädt uns auch die kommende Fastenzeit ein: neu werden – nein, geschehen lassen, dass Gott mich verwandelt, neu werden lässt. „Seht her, nun mache ich etwas Neues. Schon kommt es zum Vorschein, merkt ihr es nicht?“Sr. Sara Thiel, PA
Geistliches Wort zum 6. Sonntag im Jahreskreis „Eingeladen zum Fest des Glaubens“ ... so lautet die Überschrift des Weges der Vorbereitung für 47 Kinder, die dann im Mai das Fest ihrer ersten heiligen Kommunion feiern. Bereits vor 3 Wochen haben sie sich zum ersten mal getroffen, um sich kennen zu lernen und um miteinander nachzudenken, was es alles an Vorbereitungen zu treffen gilt, wenn Menschen ein Fest feiern wollen: dass Einladungen ausgesprochen oder angenommen werden müssen, dass man weiß, was, wann und wo gefeiert wird, dass alle zusammen helfen müssen und niemand ausgeschlossen bleibt – dann kann ein Fest gelingen!
Geistliches Wort zum 5. Sonntag im Jahreskreis “28, 29, 30! Ich komme!” Und dann hieß es: Suchen. Als Kinder haben wir liebend gern „Verstecken“ gespielt. Nur gesucht habe ich nicht gerne, sondern alles daran gesetzt nicht mit dem Suchen dran zu kommen. Denn ich war schlecht im Suchen. Ich habe ein bisschen herumgeschaut und dann aufgegeben, weil ich niemanden finden konnte. Das war langweilig und anstrengend, dieses „Suchen-und-doch-nicht-finden“. Lieber war es mir schon, wenn wir zu zweit gesucht haben. Im heutigen Evangelium wird auch gesucht. Simon und seine Begleiter suchen Jesus, nachdem er in aller Früh weggegangen war, um an einem einsamen Ort zu beten. Vielleicht kennen Sie das: es ist zwar schön, Familie, Freunde, Menschen um sich zu haben, aber irgendwann reicht es und es tut gut, sich in sein Zimmer, den Garten oder an den Lieblingsplatz zurückzuziehen und zur Ruhe zu kommen. Manchmal wünschen auch wir uns: „Hoffentlich findet mich hier niemand! Hoffentlich bleibe ich hier ungestört!“ Aber Jesus lässt sich finden. Und gemeinsam mit seinen Jüngern macht er sich wieder auf den Weg zu den Menschen, in andere Dörfer und Ortschaften. Vielen Menschen geht es so, wie mir als Kind beim Verstecken spielen: Ich bin sicher: Gott lässt sich finden. Machen wir uns gemeinsam auf den Weg.
Geistliches Wort zum 4. Sonntag im Jahreskreis Lichtmess: ein weihnachtlicher Ausläufer im Februar Mit dem Fest der Darstellung des Herrn im Tempel am 2. Februar strahlt das Licht von Weihnachten noch einmal kräftig auf. Deshalb darf auch in vielen Kirchen bis zu diesem 40. Tag nach der Geburt Christi in alter Tradition der Christbaum aufgestellt bleiben und noch mal seinen Lichtschein strahlen lassen. So als wollte er uns sagen: Im Evangelium (Lk 2,22 ff) wird Christus von hoch betagten, beten-den Menschen im Tempel, dem Simeon und der Hannah, erkannt und gepriesen als das Licht, das die Welt erleuchtet. Wie das Licht von Weihnachten nun im Februar in unseren Alltag immer noch hinein zu leuchten vermag, sollen wir hinein leuchten in die Welt und Lichter anzünden, wo Dunkelheit herrscht.
Geistliches Wort zum 3. Sonntag im Jahreskreis Ich bin berufen, etwas zu tun Ob ich reich bin oder arm, „Berufen- das sind doch nur Priester, Ordensleute, vielleicht noch die hauptamtlichen pastoralen Mitarbeiter in der Kirche,“ so mögen viele Menschen denken. Kardinal John Henry Newman sieht das etwas anders.
Ich habe meine ureigenste Berufung, an dem Platz, an dem ich stehe. Als Mutter, als Vater, als Tochter oder Sohn, in meiner Familie oder meinem Freundeskreis. Im Haus, in dem ich wohne, an meinem Arbeitsplatz. Ich bin berufen etwas zu sein, wofür kein anderer berufen ist. Wenn mein Platz leer wäre, würde etwas fehlen, was niemand anderes ersetzen kann. Denn ich bin einzigartig. Ich darf IHM antworten; vielleicht mit dem Wort „Hier bin ich.“ Eher mit meinem ganzem Leben. Sr. Sara Thiel, PA
Geistliches Wort zum 2. Sonntag im Jahreskreis Zur Gebetswoche für die Einheit der Christen: „Wir werden alle verwandelt durch den Glauben an Jesus Christus“ „Wir sind Papst!“ - so lautete eine bedeutsame Schlagzeile im Jahr 2005. Es waren nicht nur Katholiken, die in der Freude dieser Tage auch einen gewissen Stolz verspürten, dass einem deutschen Theologen dieser höchste kirchliche Dienst zukam. „Wir sind Europameister!“ - ob sich der Traum von einer solchen Schlagzeile im Jahr 2012 erfüllt? – wir wagen es zumindest zu hoffen! Genau so hoffen aber auch Italiener, Spanier, Franzosen – alle qualifizierten Nationen. „Wir sind die eine Kirche Jesu Christi!“ - weil auch diese Hoffnung nicht klein zu kriegen ist, begehen Christen in aller Welt jedes Jahr eine Woche des miteinander Betens für die Einheit. Der erste Betende in diesem Sinne war übrigens Jesus Christus selbst, als er den Vater im Himmel bat: „Ich will, dass alle, die du mir gegeben hast, eins sind.“ Katholischer Glaube – wörtlich: allumfassend – kann dann nämlich nicht bedeuten, einem Der Glaube an Christus schenke die Kraft zum Wandel, dass wir zur Einheit finden: Ludwig Sperrer, Pfr.
Geistliches Wort zur Taufe des Herrn Zum Anfang des Jahres noch eine kleine Erinnerung: Du bist getauft ! Gott, wir danken dir, dass wir getauft sind. Gib uns, was wir brauchen: Gesundheit und Freude Auf dich, Vater im Himmel, sind wir getauft. Auf dich, Her Jesus Christus, sind wir getauft. Auf dich, Heiliger Geist, sind wir getauft. Du bist der eine Gott. in Ewigkeit. Amen.
Geistliches Wort zu Silvester / Neujahr, Dreikönigsfest Ich sagte zu dem Engel, der an der Pforte des neuen Jahres stand: "Gib mir ein Licht damit ich sicheren Fußes der Ungewissheit entgegen gehen kann." Ich wünsche Ihnen, dass Sie mit solchem Gottvertrauen in das neue Jahr hineingehen können, mit all seiner Ungewissheit, was wohl auf uns zukommen wird. Segen zum neuen Jahr: Gesegnet sei dein neues Jahr, Gesegnet seien deine Angst und dein Mut, Gesegnet seien dein Alltag und deine Höhenflüge, Gesegnet seien alle deine Tage und jede Stunde.
Geistliches Wort zu Weihnachten Wann Weihnachten anfängt….
Wenn Stubenhocker wandern gehn, Lara Strauß, 13 J., Gemeindemitglied aus St. Benno,Weihnachten 2011
Geistliches Wort zum 4. Advent Wo wohnt Gott? Das war eine der meistgestellten Fragen meiner 3. Klässler. Eine der ersten Antworten lautete: na, im Himmel. In der Lesung aus dem Buch Samuel hören wir heute, wie König David Gott ein Haus bauen will. Es ist ein vielfacher Wunsch durch die Jahrhunderte – Stein geworden in großartigen Kathedralen, wunderschönen Kirchen, in unscheinbaren Kapellen bis hinein in die Wohnzimmer und Stuben mit dem Herrgottswinkel. Wir Menschen möchten Gott einen Ort sichern. Und das ist gut so!!! Aber: König David holt sich mit seinem Ansinnen in der Lesung von Gott einen Korb. „Du willst mir ein Haus bauen, damit ich darin wohne?“ Gott will Wohnung nehmen in dieser Welt, er will sich ver-leib-lichen und er kann es nur tun, weil Maria Ja sagt, weil sie ihre Zustimmung gibt, weil sie Gott ihr Herz öffnet. Gott wartet für diese Welt auf ein Ja von einem jedem von uns. Jeder von uns ist an seinem Platz die Spitze der Menschheit. In jedem von uns muss etwas geschehen, was nur durch ihn oder sie geschehen kann. Wenn wir an dem Ort, an dem wir stehen Ja sagen, dann wird es heller werden in unserer Welt, dann sichern wir Gott zu: hier ist dein Ort. Komm, nimm Wohnung in mir. Bereiten wir Ihm - wie eine leere Krippe - diesen Platz in der letzten Woche des Advents. Ihre Sr. Sara Thiel, PA
Geistliches Wort zum 3. Advent Advent ist mehr als Vorweihnachtszeit Advent und Weihnachten sind, mit den Augen des Glaubens gesehen, eines; nämlich Vorfeier des letzten und endgültigen Kommens Gottes! Die wichtigen Fragen in den flüchtigen Stimmungserlebnissen heißen:
Der große Advent unseres Lebens wird allerdings immer vom Zweifel begleitet. Solange dieser nicht apathisch und unbeweglich macht, ist er gut. Zum christlichen Advent gehört der Zweifel, der aus der Größe und Unfassbarkeit des Verheißenen kommt. Denn es stellt nicht die Zukunft, sondern den Menschen in Frage! Der Mensch wird an sich selbst unsicher und wird allmählich seine angemaßten Sicherheiten aufgeben. Er legt sie aus der Hand und wird so frei, anderes zu empfangen. Ungesichert, ungeborgen, ungeschützt überlassen wir uns der neuen Zukunft, die neu und anders ist, weil sie eben nicht von uns gemacht ist. Advent bedeutet von daher: Zukunft, auf uns zu, nicht von uns her. Eine weiterhin fruchtbare Adventszeit!
Geistliches Wort zum 2. Advent „Bereitet dem Herrn den Weg! Ebnet ihm die Straßen!“ So ruft es uns heute Johannes der Täufer im Evangelium zu. Und in der Lesung aus dem Buch Jesaja klingt es so: „Bahnt für den Herrn einen Wege durch die Wüste!“ In die Wüste - dorthin, wo das Leben bedroht ist, wo kaum mehr Leben möglich ist, und dorthin wo das Leben nur noch vor sich hin vegetieren kann - in der Steppe - dorthin sollen wir einen Weg bahnen für Gott, um dem Leben neue Lebensmöglichkeiten zu eröffnen. Wir müssen Hand anlegen, wenn wir einen Weg durch Wüste und Steppe bahnen wollen, das ist nicht immer ein Zuckerschlecken, das wissen Sie selbst, wenn sie schon einmal ein Stück Land umgegraben haben. Doch wenn es geschafft ist, dann schenkt es auch ein gutes Stück Zufriedenheit. Das Umgraben ist ein schönes Bild für die Aufgabe des Advents. Denn bei jedem Spatenstich kehren wir um; wir kehren was unten war um und holen es nach oben, holen das Verborgene ans Licht, lockern, was verfestigt ist und brechen auf, was verkrustet war, damit neues Leben möglich wird. Jesaja zeigt auch, wie dieses „Umkehren“ aussehen kann: „Jedes Tal soll sich heben, jeder Berg und Hügel sich senken.“ Die, die sich groß dünken und sich über andere erheben, sie sollen sich senken, wie auch Gott sich nicht zu schade war, sich klein zu machen, um in seinem Sohn ein Mensch zu werden, wie wir. Nutzen wir die Adventzeit! Graben wir nach dem festen Grund in unserem Leben, nach dem Schatz, nach der Verheißung, damit die Herrlichkeit des Herrn sichtbar wird. Sr. Sara Thiel, PAGeistliches Wort zum 1. Advent Liturgie verstehen und mitvollziehen: Die Fürbitten (2) (Als Fortsetzung aus dem letzten Wochenblatt lesen Sie hier einige weiterführende Gedanken über das Fürbitt-Gebet im Gottesdienst. Hintergrund bilden die Vorarbeit in unserem Arbeitskreis Liturgie und die Befürwortung im Pfarrgemeinderat, ab dem 1. Advent durch eine etwas geänderte Vortragsweise in unserer Kirche der liturgischen Eigenart der Fürbitten besser zu entsprechen). Das hat Konsequenzen für das Vorlesen der Fürbitten, da sie nun mal nicht Gottes Wort darstellen, sondern im besten Sinne „Menschen-Wort“ sind, d.h. die Glaubenden richten in Wort und Sprache aus den Erfahrungen des Alltags heraus ihre Bitten an Gott.
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