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Bei seinem Studium der Bibel gelangte Martin Luther zu einer von der offiziellen Lehrmeinung der Kirche abweichenden Auffassung. Diese soll er in Thesen formuliert - der Überlieferung nach - an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg geschlagen haben. Was als Aufforderung zur Diskussion an Mitbrüder und Bischöfe versandt wurde, bewirkte das Gegenteil. Der Papst war darüber nicht begeistert und eröffnete statt eines Dialogs einen Ketzerprozess gegen ihn. Während des Ketzerprozesses musste er vor Kaiser Karl V auf dem Reichstag in Worms am 2. April 1521 erscheinen und Rede und Antwort stehen. Diese Unterredung verlief aber alles andere als versöhnlich.

Martin Luther verließ den Kaiser. Doch sein Leben war bedroht, weil er von Karl als "vogelfrei" erklärt wurde. Auf der Heimreise nach Wittenberg wurde Luther aber vom Kurfürst Friedrich dem Weisen von Sachsen zum Schein entführt. Der Kurfürst brachte ihn als Gast auf die Wartburg bei Eisenach.

Dort lebte Martin Luther offiziell unter dem Namen...

a)Junker Jörg (10)b)Ritter Eberhardt (9)
c)Page Günther (12)d)Graf Wilfried (11)

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