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Am
Freitagnachmittag war es mal wieder so weit, es ging für 18
MinistrantInnen und unsere neue Pastoralassistentin in die Jugendsiedlung
Hochland, in der Nähe von Königsdorf, wo wir unser zweites
Mini-Wochenende in diesem Jahr verbringen wollten. Die Abfahrt mit
der S-Bahn verzögerte sich leider auf Grund eines Selbstmordversuches.
Als dann alle mit Verspätung angekommen waren, wurden die Zimmer
bezogen und wir aßen zu Abend. Anschließend fand eine
Mini-Spiele-Olympiade statt, wo vier Gruppen in unterschiedlichen
Disziplinen gegeneinander antraten. Spät in der Nacht bekamen
wir dann Besuch von unseren Gitarristen, Wolfgang Sagmeister, und
am nächsten Morgen von Pfarrer Sperrer und einem ehemaligen
Ministranten. Nach dem Frühstück ging es dann an die Schlangengrube,
wo Gemeinschaftsfähigkeit und Teamgeist gefragt waren. Nach
mehreren Versuchen und einer kleinen Besinnungsrunde war es dann
geschafft, und das Metallseil war von allen sicher überquert
worden. Mittags verließ uns dann ein Ministrant, welcher auf
Grund von Krankheit von seinen Eltern abgeholt wurde. Nachmittags
konnte man sich entscheiden, ob man zur Isar wandern wollte, Fußball
oder Brettspiele spielen wollte, oder auf dem Gelände spielen
wollte. Am späten Nachmittag wurden dann wieder Gruppen gebildet,
in denen der Gottesdienst vorbereitet wurde. Arbeitsteilig wurden
Fürbitten erarbeitet, ein Kreuz gestaltet, ein Adventskranz
gebastelt und Lieder für den Gottesdienst herausgesucht. Als
der Gottesdienst zu Ende war verließ uns Pfarrer Sperrer,
weil er am Sonntag in München den Gottesdienst feiern würde.
Anschließend gab es Abendessen, und danach ein kleines gemütliches
Beisammen-Sein am Lagerfeuer. Da es sehr kalt war, gingen wir dann
wieder in unser Blockhaus, wo es dann ein Wunschkonzert gab, und
sich jeder ein eigenes Lied wünschen konnte. Am Sonntagvormittag
bekam jeder Ministrant von unserer Pastoralassistentin Uschi Huber
eine kleine Holzplatte, in deren Mitte ein kleiner Spiegel befestigt
war. Die Ministranten konnten diesen Spiegel dann bemalen und mit
kleinen Plastiksteinchen bekleben. Nach dem Verzieren konnten sich
die Ministranten dann im Spiegel betrachten. Das Ziel war, dass
jeder in seinem persönlichen Spiegel sich selbst sah, und begriff,
dass er einzigartig ist. Nach dem Basteln gab es dann noch eine
kleine Reflektion, jeder konnte von seinen guten Erfahrungen berichten,
und Verbesserungsvorschläge einbringen. Danach wurde aufgeräumt
und nach Hause gefahren.
Mario Haberl
Oberministrant
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