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Ministrantenwochenende vom 7.12. - 9.12.07
in der Jugendsiedlung Hochland bei Königsdorf

Am Freitagnachmittag war es mal wieder so weit, es ging für 18 MinistrantInnen und unsere neue Pastoralassistentin in die Jugendsiedlung Hochland, in der Nähe von Königsdorf, wo wir unser zweites Mini-Wochenende in diesem Jahr verbringen wollten. Die Abfahrt mit der S-Bahn verzögerte sich leider auf Grund eines Selbstmordversuches. Als dann alle mit Verspätung angekommen waren, wurden die Zimmer bezogen und wir aßen zu Abend. Anschließend fand eine Mini-Spiele-Olympiade statt, wo vier Gruppen in unterschiedlichen Disziplinen gegeneinander antraten. Spät in der Nacht bekamen wir dann Besuch von unseren Gitarristen, Wolfgang Sagmeister, und am nächsten Morgen von Pfarrer Sperrer und einem ehemaligen Ministranten. Nach dem Frühstück ging es dann an die „Schlangengrube“, wo Gemeinschaftsfähigkeit und Teamgeist gefragt waren. Nach mehreren Versuchen und einer kleinen Besinnungsrunde war es dann geschafft, und das Metallseil war von allen sicher überquert worden. Mittags verließ uns dann ein Ministrant, welcher auf Grund von Krankheit von seinen Eltern abgeholt wurde. Nachmittags konnte man sich entscheiden, ob man zur Isar wandern wollte, Fußball oder Brettspiele spielen wollte, oder auf dem Gelände spielen wollte. Am späten Nachmittag wurden dann wieder Gruppen gebildet, in denen der Gottesdienst vorbereitet wurde. Arbeitsteilig wurden Fürbitten erarbeitet, ein Kreuz gestaltet, ein Adventskranz gebastelt und Lieder für den Gottesdienst herausgesucht. Als der Gottesdienst zu Ende war verließ uns Pfarrer Sperrer, weil er am Sonntag in München den Gottesdienst feiern würde. Anschließend gab es Abendessen, und danach ein kleines gemütliches Beisammen-Sein am Lagerfeuer. Da es sehr kalt war, gingen wir dann wieder in unser Blockhaus, wo es dann ein Wunschkonzert gab, und sich jeder ein eigenes Lied wünschen konnte. Am Sonntagvormittag bekam jeder Ministrant von unserer Pastoralassistentin Uschi Huber eine kleine Holzplatte, in deren Mitte ein kleiner Spiegel befestigt war. Die Ministranten konnten diesen Spiegel dann bemalen und mit kleinen Plastiksteinchen bekleben. Nach dem Verzieren konnten sich die Ministranten dann im Spiegel betrachten. Das Ziel war, dass jeder in seinem persönlichen Spiegel sich selbst sah, und begriff, dass er einzigartig ist. Nach dem Basteln gab es dann noch eine kleine Reflektion, jeder konnte von seinen guten Erfahrungen berichten, und Verbesserungsvorschläge einbringen. Danach wurde aufgeräumt und nach Hause gefahren.


Mario Haberl
Oberministrant

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